Medien & Artikel

Kostenlose Mitgliedschaft gewinnen

Seit der Gründung des Bundes angestellter Tierärzte e.V. Ende Juni 2016 hat sich einiges getan…

Ende Juni 2017 überschritt der Verein die 140 Mitglieder-Grenze und hat nicht nur in Sachen Mitglieder einiges mehr zu bieten. Neben der mehr und mehr wahrgenommenen Vertretung der angestellten Tierärzte (u.a. geplante Teilnahme bpt Kongress im Oktober 2017, Leipziger Tierärztekongress im Januar 2018) erweitert der BaT stetig die Unterstützung der Mitglieder, u.a. durch Partnerschaften sowie den jetzt verfügbaren internen Bereich.

Als Dankeschön für die Unterstützung durch unsere Mitglieder verlosen wir eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft für das 150. Vereinsmitglied! –> also noch heute Mitglied werden!

Um unserer Stimme noch mehr Gewicht zu verleihen brauchen wir Euch! Nur gemeinsam können wir eine Veränderung im Bezug auf die Arbeitsbedingungen für angestellte Tierärzte erreichen.

Weiterhin werden unsere Mitglieder zeitnah von exklusiven Vorteilen in Sachen Rechtsberatung, Arbeitsvertrags-Prüfung und Steuerberatung durch Experten profitieren – eine Mitgliedschaft lohnt in jeder Hinsicht!

 

Stoppt das Leiden der Tierärzte

Stoppt das Leiden der Tierärzte

„Leiden für die Tiere“ heißt der aktuellste Artikel der Kollegin und Redakteurin Christina Hucklenbroich, der am vergangenen Sonntag online veröffentlicht wurde.

Hier fasst die Autorin die aktuelle Situation, untermauert durch die Studie der Kollegin Kersebohm, die derzeit in der Tiermedizin vorherrscht, zusammen. Arbeitszeiten deutlich oberhalb des legalen Rahmens bei Angestellten, Mindestlohnunterschreitungen und eine chronische Unzufriedenheit treten hier zu Tage.

Das zum Arbeitsverhältnis zwei dazugehören, wie im Artikel herausgestellt, ist sicher richtig. Hier macht sich – leider – die Unwissenheit vieler junger Kolleginnen und Kollegen breit, denn viele kennen ihre Rechte und Pflichten nicht.

Aussagen, dass Tierärztinnen mit großem Pferdegespann die Regel seien, ist sicher nicht ganz korrekt, bringt allerdings eine Sache überspitzt auf den Punkt: solange es Arbeitnehmer gibt, die weiter unter diesen Bedingungen arbeiten, wird sich nur langsam etwas ändern.

Damit der Beruf wieder zu einem erfüllendem Beruf mit Zeit für „Familie, Freizeit und kreative Interessen“ werden kann, sagen wir vom Bund angestellter Tierärzte e.V. klar: Stoppt das Leiden der Tierärzte!

Es gibt bereits viele positive Beispiele und je mehr Mitglieder sich uns anschließen, desto schneller werden unsere Vorschläge, Forderungen und Anregungen umgesetzt und es ändert sich etwas für ALLE Tierärzte!

Eine Mitgliedschaft lohnt – werdet noch heute Mitglied!

Bund angestellter Tierärzte (BaT) e.V. bewegt in den vergangenen 10 Monaten nicht nur die angestellten Tierärzte

Seit langer Zeit schwelt ein Thema in der Tierärzteschaft: Eine Interessensvertretung für angestellte Tierärzte ist dringend notwendig! Zuletzt zeigte das nicht nur der Artikel „Ohne Assis kein Klinikbetrieb mehr möglich“ (VETimpulse, 26. Jg., Ausg. 2, S. 3), sondern insbesondere die aktuelle Veröffentlichung der Tierärztin Johanna Kersebohm „Lange Arbeitszeiten, geringes Einkommen und Unzufriedenheit: Gegenüberstellung der Situation praktizierender Tiermediziner mit vergleichbaren Berufsgruppen der deutschen Bevölkerung“ (DOI-Nummer: 10.2376/0005-9366-16093).

Junge, arbeitssuchende Tierärzte werden von Arbeitgebern oft als arbeitsscheue, nicht zu Überstunden oder Notdienst bereite Arbeitnehmer beschrieben. Dieses Problem spiegelt jedoch eher ein Symptom der derzeitigen Situation der Branche wider. Junge Tierärzte wären durchaus bereit Not- und Nachtdienste zu leisten, sobald das ArbZG eingehalten und es einen angemessenen Ausgleich für Überstunden gäbe. Die seit fünf Jahren unveränderte Anfangsgehaltsempfehlung des bpt liegt bei 2.200 € im ersten bzw. 2.600,- € brutto/Monat im zweiten Halbjahr. Akademiker mit einem sehr anspruchsvollen, vielschichtigen, arbeitsintensiven und zudem teuren Studium fühlen sich bei solchen Empfehlungen und Aussagen verständlicherweise vor den Kopf gestoßen und nicht wertgeschätzt. Weiterhin basiert die bpt-Empfehlung nur auf einer 40-Stunden-Woche (13,75 €/Std im 1. HJ, 16,25 €/Std im 2. HJ). Schon Studenten lernen leider, dass die Realität meist anders aussieht: Die bpt-Gehaltsempfehlung wird zwar teilweise eingehalten, jedoch bei den gesetzlichen Regelungen zuwiderlaufenden Wochenarbeitszeiten von über 40 Stunden. Die Arbeitssuche entwickelt sich vor allem für motivierte Berufsanfänger zu einem Spagat zwischen den eigenen Erwartungen, dem Druck von umgebenden Berufsfremden (Partner, Familie etc.), einer akzeptablen work-life-balance sowie Existenz- und Versagensängsten. Oft weicht der anfängliche Enthusiasmus nach 11 Semestern endlich den ersehnten Traumberuf ausüben zu dürfen schnell der harten Realität des Praxisalltags.

Mehr als überfällig war also die Gründung des Bund angestellter Tierärzte e.V. (BaT) am 29.06.2016. Seitdem hat sich Einiges getan: Bereits vorab berichtete VETimpulse (25. Jg, Ausg. 4, S. 3) in einem Interview mit den Gründern über die Beweggründe der beabsichtigten Vereinsgründung. Diese finden sich als Kernziele in der Satzung des BaT e.V. wieder. Der Verein sieht sich als alleinige Interessensvertretung der angestellten Tierärzte, arbeitet an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für angestellte Tierärzte, klärt Studenten, Angestellte und auch Arbeitgeber über ihre Rechte und Pflichten auf, betreibt Öffentlichkeitsarbeit zur Aufwertung des tierärztlichen Berufsstandes im Allgemeinen und steht für kollegiales Verhalten. Aktuell mehr als 125 Mitglieder arbeiten ehrenamtlich an verschiedenen Themen, um die oben genannten Ziele zu verwirklichen und den angestellten Tierärzten eine deutliche Stimme zu geben. Zu den aktuellen Entwicklungen zählen unter anderem Gespräche mit einigen interessierten Arbeitgebern, dem bpt-Präsidium und Vertretern des Marburger Bundes.

Der Bund angestellter Tierärzte konnte in den vergangenen Monaten bereits Verträge mit Partnern abschließen. Zu den Partnern des BaT e.V. gehören z.B. eine renommierte Anwaltskanzlei für Tierärzte, Finanz- und Versicherungsdienstleister, ein Businesscoach sowie eine Steuerberatungsgesellschaft. So können exklusive und einzigartige Vorteile für BaT-Mitglieder zur Verfügung gestellt werden (z.B. günstigere Konditionen für eine Arbeitsvertragsüberprüfung, kostenlose juristische Erstberatung, Steuererklärung zu Sonderkonditionen …). Nach neun Monaten des offiziellen Bestehens können sich die ersten Ergebnisse sehen lassen – hierbei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass alle engagierten Mitglieder voll berufstätig sind. Aktuell werden intensiv Standards für Arbeitgeber erarbeitet, mit denen sich Arbeitgeber positiv von der Masse anderer Praxen und Kliniken abheben können.

Um die Gesamtheit der Interessen der angestellten Tierärzte vertreten zu können, bedarf es unbedingt der Mitarbeit angestellter Tierärzte. Durch eine Mitgliedschaft im BaT e.V. wird es möglich neu definierte, gesetzeskonforme Standards für die Arbeit im tierärztlichen Berufsfeld zu schaffen und so die Arbeitssituation langfristig für Arbeitnehmer und – geber zu verbessern. Der BaT e.V. stellt als reine Vertretung der angestellten Tierärzte die Weichen für einen Tarifvertrag mit einem zurzeit noch fehlenden Arbeitgeberverband! Interessierte finden weitere Informationen über den BaT e.V. hier!

Stark machen im Studium – gestärkt in den Traumberuf!


Stark machen im Studium – gestärkt in den Traumberuf!

Die Mitglieder des Gremiums Öffentlichkeitsarbeit vom Bund angestellter Tierärzte e.V. informierten am 03.05.2017 an der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig die Studierenden über die aktuelle berufspolitische Situation der Tierärzte.

Die heutigen Tiermedizinstudenten sind die Tierärzte von morgen und zeitnah konfrontiert mit vielen Herausforderungen beim Berufseinstieg. Für einige Tierarztlaufbahnen wird der Grundstein bereits im großen Pflichtpraktikum im 9. Und 10. Fachsemester gelegt. Umso wichtiger ist es, dass die angehenden Kolleginnen und Kollegen bereits in ihren Praktika ein Augenmerk auf Betriebsabläufe, Mitarbeiterzufriedenheit und auch Vergütung in den Arbeitsstätten legen. Hier kann bereits ein ungezwungener Dialog mit den Arbeitgebern gesucht werden, ohne dass es direkt um einen selbst geht. Anders als beim ersten Bewerbungsgespräch, bei dem der Bewerber für seine eigenen Konditionen kämpfen muss  immer mit dem Hintergedanken „Wie kommen meine Nachfragen, Änderungswünsche oder Forderungen beim Arbeitsgeber an und hat dies Konsequenzen auf eine Zu- oder Absage für den zukünftigen Job?“

Bei der Informationsveranstaltung zeigte der BaT aktuelle Themen auf, mit dem sich der im Juni 2016 neu gegründete Verein beschäftigt: Gesetzesverstöße, fehlende Gesprächsbasis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, schlechte Work-Life-Balance bei meist miserabler Bezahlung, fehlende berufspolitische Vertretung für angestellte Tierärzte und der oft nicht erreichte gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn v.a. bei angestellten Berufseinsteigern, Mitarbeitern in Universitätskliniken und Pferdepraxen. Als berufspolitische Vertretung aller angestellten Tierärzte setzt sich der BaT zum Ziel, für seine Mitglieder verbesserte Rahmenbedingungen und einen Tarifvertrag zu schaffen.

Während des Vortrages war das Interesse für den BaT bei den Studierenden sofort geweckt. Nach Erläuterung der Leistungen für BaT-Mitglieder, wie z.B. die kostenlose Erstberatung durch eine renommierte Rechtsanwaltskanzlei und Sonderkonditionen bei der rechtlichen Prüfung des Arbeitsvertrages sowie die kostenlose Beratung bei Fragen zum Steuerrecht, die Möglichkeit eines Coachings für zukünftige Bewerbungsgespräche und zur Berufsorientierung nach dem Staatsexamen, gab es beim Get-together einen regen Kontakt- und Erfahrungsaustausch zwischen Studierenden und Tierärzten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen spannenden Vortrag zum Thema „Recht im Praktikum“ von TVD-Referentin Ria Zitzmann.

Eine Fortsetzung der Veranstaltung in neuen Semestern ist sehr gewünscht und geplant!

Mitgliederbericht von den Baden-Badener Fortbildungstagen

Kann der lokale Einsatz von Antibiotika kausal effizient sein? Was sind die wichtigsten Schritte bei der Versorgung offener Wunden? Welche diagnostischen Möglichkeiten bieten sich mittlerweile bei Allergien? Und unterschätzen wir immer noch die kognitiven Fähigkeiten unserer Hunde?

Die Baden-Badener Fortbildungstage fanden dieses Jahr im Februar in der Kongresshalle der idyllischen Kur-und Bäderstadt statt. Von spannenden Vorträgen über Verhaltensmedizin, Rückenbeschwerden, Kardiologie beim Hund und neue Trends in der Ernährung von Hunden bis zum Berufseinsteiger Seminar war für jeden etwas Spannendes dabei. Auch die Heimtierpraktiker kamen auf Ihre Kosten – Durchfall, Endokrinopathien, Vergiftung und Kastration waren Themen der konkret-Vorträge.

Es wurden viele interessante Einblicke in verschiedene Themen geboten, dabei stand bei den Vorträgen der Bezug zur Praxis im Vordergrund.

Aber auch die Industrieausstellung hatte einiges zu bieten – bei Livevorführungen der neuesten Technik der Ultraschallgeräte bis hin zu unterhaltsamen Quiz Spielen kam jeder auf seine Kosten. Auch das neue Internetportal vets-online.de hatte seinen eigenen Stand, und die Stände der Firma Zoetis und Hill´s waren sehr gut besucht. Zum krönenden Abschluss wurde erstmals der „Deutsche Preis für Tiermedizin“ in fünf Kategorien vergeben, darunter bester Praxisauftritt, bester Messeauftritt und beste Kampagne. Die Preisträger waren:

  • „Beste Kampagne“ (Elanco Deutschland GmbH)

  • „Bester Unternehmensservice“ (Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH)

  • „Bester Praxisauftritt“ (Tierarztpraxis Dr. Eva Röhrig, Weinstadt)

  • „Bester Messeauftritt“ (Hill` s Pet Nutrition, Inc.)

  • „Bestes Praxisteam“ (Tierärztliche Praxis am Klinkerberg, Augsburg)

Weiterhin wurden folgende Sonderpreise verliehen:

Sonderpreis für die positive Darstellung des Berufsbildes Tierarzt in der Öffentlichkeit (TV-Sender VOX für das Format „hautnah: Die Tierklinik“). Sonderpreis für die positive Darstellung des Berufsbildes Tierarzt in der Öffentlichkeit (TV-Sender VOX für das Format „hautnah: Die Tierklinik“).

Besondere Erwähnung soll hier noch der VETtalk finden, bei dem der BaT aktiv in Form der Mitglieds Dr. Elisabteh Brandesbusemeyer einbrachte und wo im Konsens die Punkte, die der BaT vertritt ebenfalls Erwähnung fanden. Mehr dazu findet sich im aktuellen deutschen Tierärzteblatt (Ausgabe April 2017).