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Erstes Treffen zwischen VUK und BaT findet in Großburgwedel statt – Grundstein für zukünftige Gespräch gelegt

Erstes Treffen zwischen VUK und BaT findet in Großburgwedel statt – Grundstein für zukünftige Gespräch gelegt

Lüneburg, Hannover, 26.07.2019

Am vergangenen Freitag, den 26.07.2019, fand das erste persönliche Treffen der Vertreter des Verbund unabhängiger Kleintierkliniken e.V. (VUK) und des Bund angestellter Tierärzte e.V. (BaT) statt. Für den VUK waren Dr. Dirk Remien und Dr. Tim Bonin vor Ort, der BaT war durch Dr. Leonie Wolters, Dr. Elisabeth Brandebusemeyer und Dr. Christian Wunderlich vertreten.

Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es unter anderem in dem mehr als dreistündigen Gespräch um die Ziele des VUK, u.a. die Bildung eines starken Netzwerkes, die berufspolitische Einflussnahme und den modernen Umgang mit Arbeitnehmern, die grundsätzlich auch denen des BaT entsprechen, sodass verschiedene Schnittmengen gefunden wurden. Große Einigkeit herrschte darin, dass es nun Zeit sei die Arbeitsbedingungen in der Tiermedizin für angestellte Tierärzte kritisch zu hinterfragen und gute, vertretbare, gemeinsame Lösungen aufzuzeigen.

Dass das generelle Image der Tiermedizin nach außen und insbesondere auch das Image der Kleintierkliniken in der Vergangenheit – auch in der Branche – gelitten hat, wurde ebenfalls konstruktiv diskutiert und Gedanken für Lösungsansätze geteilt. Natürlich ging es zudem auch um die Themen Arbeitszufriedenheit, Arbeitszeitgesetz und folglich um Möglichkeiten mit einem Tarifvertrag. Der VUK hat bereits in seiner Zielsetzung klar Stellung genommen, dieses Vorhaben voranzutreiben; ebenso stellt sich der BaT für dieses Ziel auf. Auf beiden Seiten herrschte jedoch Einigkeit, dass es weiteren Engagements sowohl von Seiten der angestellten Tierärztinnen und Tierärzte sowie auf Seiten der Arbeitgeber zur konstruktiven Gestaltung bedarf.

Beide Seiten waren mit dem konstruktiven Gespräch sehr zufrieden und haben bereits einen Folgetermin gegen Ende des Jahres ins Auge gefasst, um gemeinsam für den tierärztlichen Berufsstand mehr zu erreichen.

Pressemeldung des VUK und des BaT

1.Tag angestellter Tierärzte ein voller Erfolg – Stammtische und Webinar gut besucht

1.Tag angestellter Tierärzte ein voller Erfolg – Stammtische und Webinar gut besucht

Der vom Bund angestellter Tierärzte e.V. (BaT) am 07.07. ausgerufene Tag angestellter Tierärzte wurde von interessierten angestellten Tierärztinnen und Tierärzten sowie von den Mitgliedern des BaT sehr gut angenommen.

Neben dem persönlichen Austausch bei Stammtischen in Lübeck und Hannover mit zweistelliger Besucherzahl fand ebenfalls im Vorfeld des 07.07. ein Webinar zum Thema „Wie verhandele ich richtig“ statt, bei dem auf diverse Themen eingegangen wurde, die die angestellten Tierärztinnen und Tierärzte bewegen. Insbesondere auch im persönlichen Gespräch fand ein guter Austausch bei den Stammtischen statt, bei dem unsere Mitglieder weitere angestellte Tierärzte motivieren konnten, Themen anzusprechen, althergebrachtes zu hinterfragen und konstruktive Lösungen zu bieten.

Für Mitglieder und diejenigen, die es werden wollen, findet sich im internen Bereich der Homepage nun die Aufzeichnung des Webinars und weitere Materialien zum Download, die in Gesprächen – auch noch nach dem 07.07. – gut verwendet werden können.

Wir freuen uns bereits auf weitere Stammtische im Laufe des Jahres, bei dem wir uns in geselliger Runde austauschen können und natürlich über weitere Mitglieder im BaT.

1. Tag angestellter Tierärzte am 7.7.19!

Der Bund angestellter Tierärzte e.V. hat 2019 den „Tag angestellter Tierärzte“ ins Leben gerufen!

Am 07.07.2019 möchten wir uns zum ersten Mal diesem Tag und damit geballt den Belangen der angestellten Tierärztinnen und Tierärzte widmen.

In der Woche vom 3. bis 10. Juli 2019 haben wir folgende Aktivitäten geplant:

  • Webinar zum Thema „Wie verhandle ich richtig?“
  • Stammtische in Lübeck, Hannover und Wittenberg

Wir wollen mit unseren Veranstaltungen eine Gelegenheit zum Austausch und zur Kommunikation unter Tierärzten schaffen – dabei sein und gemeinsam mehr erreichen!

Flyer_BaT_070719

Einladung 1. Lübecker Tierärzte Stammtisch BaT eV

Einladung 1. Hannoveraner Tierärzte Stammtisch BaT eV

Einladung 2. Wittenberger Tierärzte Stammtisch

BaT begrüßt Gründung der 2. Arbeitgebervereinigung in der Tiermedizin

BaT begrüßt Gründung der 2. Arbeitgebervereinigung in der Tiermedizin

 Am 02. Juni 2019 gab die Gemeinschaft freier Tierärzte, GfT, Ihre Gründung bekannt. Kurz nach der  öffentlichen Bekanntmachung der Gründung des VUK vor kurzem  – der BaT berichtete – kommt damit die zweite Arbeitgebervereinigung in der Tiermedizin auf den Plan! Auch die GfT sieht den BaT als möglichen Partner für tarifliche Verhandlungen. Wie kommt es dazu, dass es nun noch einen weiteren Arbeitgeberverband gibt, wo doch bis vor kurzem eine Gegenüberstellung zweier Tarifparteien in der Tiermedizin weit in der Zukunft zu liegen schien? Scheinbar haben hier unter anderem die Bemühungen des BaT als auch die Gesamtsituation in der Tiermedizin die Arbeitgeber zum Nachdenken gebracht.

Im Folgenden stellen wir in einer kurzen Übersicht die Unterschiede zwischen VUK und GfT gegenüber:

GfT

Als Hauptziele formuliert die GfT:

  • Wahrung qualitativ hochwertiger Tiermedizin
  • Faire Beratung der Tierbesitzer
  • Einsatz für den Tierschutz
  • Stärkung unabhängiger Tierarztpraxen und -kliniken
  • Politische Positionierung
  • Tierärztliche Belange in den neuen Medien wettbewerbsfähig präsent machen, positionieren und weiterentwickeln

VUK

Der VUK steht für:

  • Interessensvertretung privater und inhabergeführter Kliniken, Tiergesundheitszentren sowie auf klinikniveau geführte Praxen
  • Innovative Medizin auf hohem Niveau halten und ausbauen
  • Modernen Umgang mit Arbeitnehmern, Förderung des tiermedizinischen Personals und Nachwuchses
  • Bilden eines starken Netzwerkes, Teilung von Wissen, Bündelung von Ressourcen
  • Berufspolitische Einflussnahme
  • Verbesserung des Arbeitgeberimages
  • Erarbeitung eines Tarifvertrages
  • Zukunftsorientiertes, umwelt- und ressourcenschonendes Handeln

Beide Verbände richten ihren Fokus auf die Stärkung der Arbeitgebergemeinschaft, die Wichtigkeit von Qualitätsstandards und die politische Einflussnahme. Dabei bewegt sich der VUK mit den Themen Tarifvertrag und modernem Mitarbeitermanagement eher im berufspolitischen Feld. Die GfT will im gesamtpolitischen Rahmen die Wahrnehmung der Tierärzteschaft stärken und sich v.a. im Bereich Tierschutz einbringen.

Weiterhin können in beiden Vereinen angestellte Tierärzte keine regulären Mitglieder werden – bedingt durch die Zielsetzung möglicher Tarifverhandlungen. Wer als angestellte Tierärztin oder als angestellter Tierarzt die Zukunft der Tiermedizin mitgestalten und vom Wandel profitieren möchte, ist herzliche eingeladen Mitglied im BaT zu werden.

Wir gratulieren den engagierten Arbeitgebern sowohl in VUK als auch GfT zur Gründung und freuen uns auf einen intensiven Austausch. Ein erster Termin zwischen BaT Vorstand und VUK ist bereits vereinbart.

„VETEVO“-Erfahrungsberichte von BaT Mitgliedern

„VETEVO“-Erfahrungsberichte von BaT Mitgliedern

Wir sammeln und veröffentlichen Erfahrungsberichte  (auf Wunsch anonym) von BaT – Mitgliedern mit dem Online-Portal.

Nachdem wir viel Schelte für unsere neutrale Position (ja, neutral, abwartend, abwägend und nicht emotional, vorverurteilend und unsachlich) geerntet haben, möchten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, über ihre Erfahrungen mit „VETEVO“ zu berichten.

Wer hatte im Rahmen seiner Tätigkeit oder privat Kontakt mit dem Unternehmen oder der Geschäftsleitung und kann davon (bitte sachlich) berichten. Welche Geschäftspraktiken werden angewandt, wie laufen Beratung, Kundenaquise, Abrechnung etc. konkret ab. Bitte dokumentieren, wer, wann, welche Telefonate oder online Kontakte mit wem hatte. Bitte keine „Stille Post“, will heißen Aussagen vom „Hörensagen“ oder von Dritten, sondern ganz konkrete eigene Erfahrungen.

Nur so ist es möglich, sich objektiv ein Bild zu machen, um auch den Tierärztekammern die Möglichkeit zu geben, gegen standeswidrige und unlautere  Geschäftspraktiken vorzugehen.

Wie aufgeheizt bisher die Diskussion ist, zeigen Beiträge von BaT- Mitgliedern, die wir hier auszugsweise veröffentlichen.

Wir bedanken uns herzlich bei den Kollegen:

„Mittlerweile verfügen wir doch über ein Bild, dank der Informationen, die nach und nach mühsam von einigen Kollegen über VETEVO zusammengetragen wurden (da die Firma selbst freiwillig diese Infos nicht herausgibt, nur Werbung!!):

Vetevo positioniert sich in seiner Internet-Präsenz voll auf der momentanen Anti-Tierarzt-Welle. Befremdlich, aber wahr!

Besuche beim Tierarzt sind „Horror fürs Tier“ und wann immer möglich zu vermeiden („Für Beratung und Information haben DIE DA DRAUSSEN ja gar keine Zeit, darauf haben WIR uns spezialisiert.)

Übernommen wurden Tätigkeiten, die man am Schreibtisch von angelernten Kräften erledigen lassen kann, ohne letztendlich Verantwortung „am Tier“ zu übernehmen, sich schmutzig zu machen, zu ungünstigen Zeiten irgendwo hinzufahren oder gar einen „Shitstorm“ abzukriegen, weil man beispielsweise klare Worte für Vernachlässigung oder gar Betrug gefunden hat.

Die Berechnung dieser „Dienstleistungen“ findet im Fall einer Vermittlung verdeckt statt; den Besitzern gegenüber wird behauptet, die Beratung und Orientierung zum „Partnertierarzt“ sei kostenlos… Um die 30 Prozent der Rechnungssumme (!!!) kassiert VETEVO ab, was jedoch auf der Rechnung für den Besitzer nicht ersichtlich wird. Stattdessen wird von „fairer Arbeitsteilung“ gesprochen…

Nicht zuletzt wird die Konkurrenz zwischen örtlichen Kollegen bewusst geschürt und das Klima vergiftet, denn für das entsprechende Geld kann man sich bei VETEVO sogar die Vorrangstellung in einer Stadt oder Region kaufen…“

Anmerkung der Bat-Homepage-Redaktion: Im Anschluss an die zitierte VETEVO kritische Veröffentlichung bei Facebook, wurde massiv versucht,  Kollegen einzuschüchtern:

 „Gerne kann ich als persönliche Erfahrung hinzufügen, dass nach der Veröffentlichung des Statements die Geschäftsführerin keine 12 Stunden gebraucht hat, um zu googeln, wo ich arbeite (man kann auch sagen stalken) und über meinen Arbeitgeber zu versuchen, mich einzuschüchtern!“

Eine andere Kollegin schreibt:

„Nachdem ich die Namen einiger Vertragstierärzte in einer internen Tierarztgruppe öffentlich gemacht habe…, hat die Geschäftsführerin und Gründerin von Vetevo bei meinem Ehemann und anschließend bei meiner Arbeit angerufen und massiv versucht mich einzuschüchtern.“

„Immerhin zwei Lichtblicke: Die Wettbewerbszentrale ist aufmerksam geworden. Die sächsische Tierärztekammer hat bisher als einzige ihre Aufgabe erfüllt, klar Position zu beziehen und dieses Konzept öffentlich zu verurteilen…“

„An die Kollegen vom BaT, die leider auch noch eine Plattform geboten haben in der guten Absicht, „ausgewogen zu berichten“: Dieses Konzept hat nur EIN Ziel: Die eigene Gewinnmaximierung und lukrative Übernahme (Investoren!!), später gegebenenfalls Abstoßung, wenn der Zenit überschritten ist. Ihr glaubt nicht wirklich, dass das uns Angestellten weiter hilft? Bitte wacht auf!!!“

Danke für den Weckruf, aber keine Sorge, wir beobachten die Entwicklung derartiger Angebote sehr genau und bewerten diese erst, sobald ausreichende Informationen vorliegen.

In diesem Zusammenhang tritt aktuell der nächste Anbieter auf den Plan „Hug-a-Pet“ positioniert sich in Berlin als Vermittler für Tierärzte, die Hausbesuche machen. Auch zu diesem Angebot bitten wir Sie/Euch um konkrete, sachliche Informationen.

Vielen Dank!