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BaT-Mitglieder wählen neuen Vorstand in Hannover

Die Mitglieder des BaT trafen sich am 20. Oktober zur Mitgliederversammlung, bei der neben den Berichten des Vorstandes, den verschiedenen Gremien, einem Vortrag durch den stellvertretenden Geschäftsführer des Marburger Bund  Niedersachsen auch die Wahl des Vorstandes stattfand.

Aus persönlichen Gründen stellten sich die amtierende Finanzverwalterin Dr. Nadine Hornen und die 2. Beisitzerin Dr. Anne Menzel nicht zur Wiederwahl, sodass mindestens diese zwei Positionen neu zu besetzen waren. Sowohl die 1. Beisitzerin Lilith Steingräber als auch die 2. Vorsitzende Dr. Leonie Wolters sowie der 1. Vorsitzende Dr. Christian Wunderlich stellten sich zur Wiederwahl.

Dank der Bereitschaft im Ehrenamt die Zukunft des Tierärzteberufs mitzugestalten, fanden sich zwei Kandidatinnen für die neu zu besetzenden Ämter:

Die Kolleginnen Marie-Luise Huhn und Dr. Elisabeth Brandebusemeyer kandidierten für die Ämter Finanzverwalterin und 2. Beisitzerin. Somit setzt sich für die kommenden 2 Jahre der Vorstand wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender: Dr. Christian Wunderlich

2.Vorsitzende: Dr. Leonie Wolters

Finanzverwalterin: Marie-Luise Huhn

1.Beisitzerin: Lilith Steingräber

2.Beisitzerin: Dr. Elisabeth Brandebusemeyer

Mit nun 3 Kolleginnen aus der Praxis im Vorstand freuen wir uns auch in Zukunft gemeinsam mehr für die angestellten Tierärzte zu erreichen.

Der neue BaT Vorstand

bpt, bvvd und BaT treffen sich in Hannover – Gemeinsam mehr erreichen

bpt, BVVD und BaT treffen sich in Hannover – Gemeinsam mehr erreichen

Hannover, 11.07.2018
Als Folge des Treffens zwischen bpt und BaT Vorstand im Februar beim Bielefelder bpt Kongress fand in Hannover das damals vereinbarte Treffen zwischen Teilen der Vorstände von bpt, BaT und bvvd statt.
Auf Grund vieler Fragen und dem Wunsch des Einbezuges der angehenden Tierärzte freuten sich sowohl der Geschäftsführer des bpt, Heiko Färber, als auch der 1. Vorsitzende des BaT, Dr. Christian Wunderlich, stellvertretend für die Vereine sehr über die Teilnahme des bvvd, vertreten durch Johannes Schöne, Präsident, Jannis Nankemann, Vorststandsmitglied Hannover und Amanda Silberborth, Pressesprecherin.

Das Ziel des gemeinsamen Treffens war es, Ansatzpunkte für ein gemeinsames Herangehen an die Problematik mangelnder Absolventen für die (Nutztier-)Praxis, die Forschung als auch die Industrie zu finden. Da geschätzt 1/3 der Absolventen später den tierärztlichen Beruf gar nicht mehr ausübt und derzeit deutschlandweit Praxis- und Klinikinhaber keine angestellten Tierärzte finden, gibt es hier aus Sicht der Vereine massiven Handlungsbedarf.

Auf Grund aktueller Entwicklungen wurde initial intensiv über das Zulassungsverfahren zum Studium diskutiert und konstatiert, dass eine Zulassung nur auf Basis des Numerus Clausus (NC), wie evtl. anderweitig diskutiert, für keinen der Vereine eine Lösung darstellt. Hier werden in Folge des Treffens weitere Arbeiten geleistet und entsprechend zu gegebener Zeit öffentlich gemacht.

Ebenfalls Thema war die Demotivation der jungen Absolventen im Verlauf des Studiums, die sich unter anderem auch in der Abschlussbesprechung der Pilot-Wahlpflichtveranstaltung BWL in der Tiermedizin vernehmen ließ. Der 1. Vorsitzende des BaT lobte ausdrücklich das Engagement des bpt: „Mit der WP BWL in der Tiermedizin ermöglicht der bpt in Kooperation mit der TiHo erstmalig einen Einblick und tieferes Verständnis in Praxisführung, Gehaltsverhandlungen und die Thematik Arbeitszeitgesetz – das begrüßen wir sehr!“
Um noch mehr Studierende der Veterinärmedizin zu erreichen, bedarf es allerdings weiterer Maßnahmen, die die Studierenden ermutigen mit erhobenem Haupt aus dem Studium zu gehen und sich selbstbewusst in die ersten Bewerbungsgespräche zu begeben. Seitens des BaT können wir nur motivieren sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, die bereits Erfahrungen gesammelt haben und auch bei einer ersten Stelle Gehälter von teils über 3500€ aushandeln konnten (Mitglieder helfen Mitgliedern).

Einigkeit herrschte weiterhin, dass noch deutlich größeres Engagement bei den Studierenden und angestellten Tierärzten nötig ist, um auf breiter Front die aktuelle Situation zu verändern – sei es durch aktive Mitarbeit im bvvd und/oder eine Mitgliedschaft im Bund angestellter Tierärzte.

Um für den gesamten Berufsstand – Studierende, Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber – etwas zum Positiven zu bewegen, bedarf es einem ganzheitlichen Ansatz; das teils rudimentäre Wissen über Möglichkeiten und Positionen in der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) was bei Studierenden im 6. Semester möglicherweise noch vertretbar ist, sollte bei angestellten Tierärzten und selbständigen Tierärzten allerdings durch fundierte Kenntnisse der GOT und Bereitschaft zur Abrechnung ersetzt werden.

Um hier ebenfalls die Kunden (= Zahler) über die Wertigkeit der tierärztlichen Leistungen aufzuklären und für den Erhalt des – besser als jetzt bezahlten (Arbeitnehmer UND Arbeitgeber) – Berufsstandes einzutreten, wurden Möglichkeiten einer breit wirksamen Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit durch den BaT angeschoben. Aufbauend auf der bisher im nicht tierärztlichen Umfeld wenig wahrgenommen Kampagne „Ein Herz für Tierärzte“ werden hier weitere Möglichkeiten und Ansätze erarbeitet – ganz nach dem Motto: Gemeinsam mehr erreichen!

Bund angestellter Tierärzte schreibt offenen Brief an Politik und Verbände

Bund angestellter Tierärzte schreibt offenen Brief an Politik und Verbände

Als Konsequenz der vergangenen Entwicklungen (wir berichteten) im Rahmen des Deutschen Tierärztetages und in der Folge Gesprächen mit Ministerin Klöckner zum Thema Arbeitszeitgesetzesänderungen für Tierärzte hat der Vorstand im Namen der Mitglieder gehandelt.

Im offenen Brief wird die aktuelle Situation der angestellten Tierärzte erläutert, die Gesetzeslage erläutert und auf die BaT-Standards verwiesen; eine reine Änderung des Arbeitszeitgesetzes und ein Weitermachen wie bisher kann nicht im Sinne der angestellten Tierärztinnen und Tierärzte sein.

Um zukünftig von der Politik und anderen Verbänden noch stärker wahrgenommen zu werden, appellieren wir an die angestellten Tierärztinnen und Tierärzte kurzfristig Mitglied zu werden und so die Wahrnehmung des BaT weiter zu erhören. Gemeinsam können wir mehr erreichen.

Den genauen Wortlauf und Hintergründe finden sich unter den folgenden Links:

Offener Brief des BaT e.V. vom 08.11.2018

Beschlüsse des AK 1 – Deutscher Tierärztetag 2018

Kersebohm et al. 2017 – Lange Arbeitszeiten, geringes Einkommen und Unzufriedenheit…

Wir-sind-tierarzt: Angestellte Tierärzte: Wettlauf der Gehaltsempfehlungen 

 

Bundesministerin Klöckner sieht bei Gestaltung des Arbeitszeitgesetzes Handlungsbedarf

Bundesministerin Klöckner sieht bei Gestaltung des Arbeitszeitgesetzes Handlungsbedarf

Bei einem Treffen des bpt (Praktiker), BbT (Beamte), BfT (Industrie) und BTK sind am 10. Oktober in Berlin kam es zu einem Austausch mit Bundesministerin Julia Klöckner und weiteren Vertretern des BMEL.

Wie in einer aktuellen Pressemeldung von Vetline zu lesen ist, wurde das Thema „tierärztliche Versorgung“ im Tierseuchenfall und auch generell mit Bezug auf die Arbeitnehmerrechte in Sachen Arbeitszeit angesprochen. Es ist dort zu lesen, dass „… sie sowohl mit Blick auf den Zugang zum Tiermedizinstudium wie auch mit Blick auf die Gestaltung des Arbeitszeitgesetzes Handlungsbedarf sieht. Sie sagte zu, dass sie in Kontakt mit ihren Länderkollegen treten will, um zu schnellen und praktikablen Ergebnissen zu kommen.“

Diese zugegebene schnelle Entwicklung der Ereignisse – wir berichteten von Ergebnissen des Deutschen Tierärztetages 2018 – in Sachen Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes sollte alle angestellten Tierärztinnen und Tierärzte dazu motivieren, sich entsprechend zu positionieren und mit einer Stimme zu sprechen.

Als BaT-Vorstand sehen wir hier weitere Ansätze die aktuelle, arbeitnehmerfreundliche Rechtslage in Sachen Arbeitszeit (die leider immer noch zu wenig Anwendung findet) sehr kurzfristig zu verändern. Insbesondere die Erhöhung der täglichen Arbeitszeit ohne Zugeständnisse für die Angestellten – wie z.B. in einem Tarifvertrag aushandelbar – erscheint als ein angestrebtes Ziel.

Wir möchten hiermit in aller Deutlichkeit an die angestellten Tierärztinnen und Tierärzte appellieren, sich diese Entwicklung bewusst zu machen und zu entscheiden, ob sie dieser Entwicklung zusehen wollen, oder aktiv – z.B. durch eine Mitgliedschaft im BaT e.V. – für eine Lösung, die auch die Belange der Arbeitnehmer von verschiedenen Seiten beleuchtet, eintreten.

Es liegt an jedem Einzelnem, ob wir als angestellte Tierärztinnen und Tierärzte hier gemeinsam mit einer Stimme mehr für unseren Berufsstand erreichen können und werden.

 

Der tiermedizinische Nachwuchs zwischen Motivation und Frustration

Der tiermedizinische Nachwuchs zwischen Motivation und Frustration

Im Rahmen des LTK 2018 wurde in der Auftaktveranstaltung das Thema „Tiermedizinischer Nachwuchs – Lust, Frust und Perspektiven“ beleuchtet und verschiedene Referenten hielten hierzu Impulsreferate. Wir und andere Medien (u.a. das Deutsche Tierärzteblatt 03/18) berichteten.

Für alle, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, sich allerdings für Gesagtes interessieren, bieten wir im Folgenden die Möglichkeit – dank unseres eigenen YouTube-Kanals – sich den Vortrag des 1. Vorsitzenden des Bund angestellter Tierärzte e.V. hier in voller Länge anzusehen. Danke an eines unserer Mitglieder, das den Vortrag aufzeichnete.

Die im Anschluss folgende Diskussion mit allen Teilnehmern lässt sich hier ebenfalls erneut ansehen. Dank an die Kolleginnen und Kollegen des bvvd e.V., die die Diskussion live bei Facebook teilten.

Damit sich nachhaltig etwas in Richtung Perspektiven verändert, brauchen wir Euch in unseren Reihen um noch mehr zu bewegen – eine Mitgliedschaft im BaT lohnt!