Der BaT hat mit Hilfe eines sehr engagierten Mitglieds ein Interview mit einem Kollegen aus der Praxis geführt.

Christoph Molz, Kleintierpraktiker aus Freiburg verrät uns, warum er seit über 25 Jahren selbstständig ist und wie er in work-life-balance seit Langem zufrieden in seinem Beruf ist. Was er zum Status quo in der Tiermedizin sagt, erfahrt ihr in verkürzter Version im Folgenden. Das vollständige Interview gibt’s für unsere Mitglieder im internen Bereich!

 

Herr Molz, was können wir tun, um die Situation für den Berufsstand zu verbessern?

Die Situation in unserem Berufsstand war noch nie einfach, und wird es wohl auch nie werden. Es ist immer ein Spagat zwischen wirtschaftlichen Erwägungen und sozialen und auch tierschützerischen Aspekten. Auch wenn mancher es nicht gerne hört: wir haben einen Beruf mit sozialer Komponente.  […]

In unserem Beruf haben sich in den letzten 30 Jahren die Praxisstrukturen verändert. Ich habe als „normaler Kleintierpraktiker“ angefangen und bin im Laufe der Jahre zum „Haustierarzt“ mutiert, analog dem Hausarzt, eine Entwicklung, die durch die zunehmende Spezialisierung entstanden ist. […]

Wie ich von KollegInnen weiß, sind die geregelten Arbeitszeiten für Angestellte schon immer ein zentrales Thema gewesen. Wie die Kliniken das im Einzelnen managen, weiß ich nur aus Erzählungen, aber da gibt es wohl schon ziemlich viele Missstände. Bei einigen Klinikchefs hat sich anscheinend noch nicht herumgesprochen, dass zufriedene Mitarbeiter besser und effektiver arbeiten! […]